UNSERE LEISTUNGEN

ORTHOPÄDIE ZENTRUM ROSTOCK

Durch langjährige Erfahrung und stetige Fortbildung können wir Ihnen ein umfangreiches und individuell auf Sie abgestimmtes Behandlungsspektrum von schulmedizinischen und individuellen Gesundheitsleistungen anbieten. Dabei ergänzen anerkannte Verfahren aus der Naturheilkunde die klassische schulmedizinische Therapie.
Wir setzen auf modernste Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die wir an den beiden Standorten des Orthopädie Zentrum Rostock mit höchsten Ansprüchen verfolgen.

Ein Überblick über unsere Leistungen finden Sie hier.

Manuelle Medizin (Chiro­therapie)

Die Chirotherapie – wissenschaftlich „Manuelle Medizin“ genannt – befasst sich im
Rahmen der üblichen medizinischen Verfahren mit der Wiederherstellung der Beweglichkeit eines in seiner Funktion gestörten Gelenkes. Der Begriff Manuelle Medizin leitet sich vom lateinischen Wort -Manus- (die Hand) ab.

Zur Diagnostik und Therapie der Funktionsstörungen an Muskeln, Gelenken und der Wirbelsäule nutzt die Manuelle Medizin verschiedene Grifftechniken.

Die Kombination aus mobilisierenden und manipulierenden Techniken ist ein wichtiger Stützpfeiler der konservativen Orthopädie zur Behandlung von schmerzhaften Funktionsstörungen.

orthopädische Schmerztherapie

Die orthopädische Schmerztherapie zielt darauf ab, Menschen mit chronischen Schmerzen aufgrund von Störungen im Bewegungs-und Stützapparat zu helfen.

Hier werden nach einer ausführlichen Diagnostik unterschiedliche Therapieoptionen angeboten.

Ob manualtherapeutische / osteopathische Techniken, Stoßwellentherapien, Magnetfeldanwendungen (EMTT), Injektionen bzw. Infusionen oder die Akupunktur für Sie die richtige Therapieform darstellen, besprechen wir gern vor Ort mit Ihnen.

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

Neural­therapie

Die Neuraltherapie stellt eine Behandlungsform dar, die reine Lokalanästhetika zur Diagnose und Behandlung nutzt. In Deutschland gehört sie zur Komplementärmedizin und ist dort die am häufigsten angewandte Methode.

Neben einer Schmerzlinderung kann sie aber körpereigene Selbstheilungskräfte stimulieren.

Typische Indikationen für diese Therapieform sind:

  • akute und chronische Schmerzerkrankungen
  • funktionelle Störungen

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

Arthrosebehandlung mittels:

  • Hyaluronsäure-Injektionen
  • Eigenblut-Therapie PRP (ACP und Cellular Matrix)

Hyaluronsäure-Injektionen

Bei der Hyaluronsäure-Therapie wird synthetisch hergestellte Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk gespritzt, um die Schmier- und Pufferfunktion wiederherzustellen und so die Beschwerden zu lindern. Gerade durch das Einwirken auf die „Gelenkschmiere“ können arthrotische Beschwerden gemildert werden. Zudem stabilisiert die Hyaluronsäure den Knorpel, beugt Entzündungserscheinungen vor und regt die Produktion körpereigener Hyaluronsäure an.

Die Hyaluronsäure-Therapie wird bei Arthrose eingesetzt, wenn Schmerzmittel alleine nicht mehr in verantwortungsvoller Dosierung ausreichen und ein Gelenkersatz vermieden werden kann. Gerade bei starken Arthroseschmerzen kann eine Therapie mit Hyaluronsäure helfen, die Lebensqualität zu verbessern.

Eigenblut-Therapie (ACP)

Bei der ACP-Therapie kommt aufbereitetes, patienteneigenes Blut zur Anwendung. Das autologe konditionierte Plasma (ACP) wird von Orthopäden und Sportmedizinern vor allem zur Behandlung von Arthrosen, degenerativen Sehnenverletzungen und Gelenkentzündungen, sowie akuten Sportverletzungen eingesetzt.

Bei welchen Erkrankungen / Beschwerden ist eine ACP-Therapie angezeigt.

  • Achillessehnenentzündungen
  • Tractus iliotibialis Syndrom
  • Tennisarm/Golferarm
  • Sehnenentzündungen
  • Gelenkbeschwerden, Gelenkschmerzen
  • Arthrose und akute oder chronische Beschwerden
  • postoperativ zur Beschleunigung der Regeneration

Wie läuft eine Eigenblut-Therapie ab ?

Vor der Therapie

  • Bitte trinken Sie 2 Tage vor Ihrer ACP-Spritze viel (mind. 2 Liter pro Tag).
  • Aktivieren Sie Ihre Zellen am Tag der Behandlung mit einem Spaziergang oder einer anderen Aktivität, die mit Ihrem Beschwerdezustand möglich ist. So fördern Sie die Qualität Ihres Blutplasmas.

Vorbereitung

  • Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch sowie einer gründlichen Voruntersuchung durch unser fachärztliches Team.

Behandlungsablauf

  • Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert in der Regel ca. 30 Minuten.

Der ACP-Therapie-Ablauf in 3 Schritten:

  1. Blut wird aus der Armvene entnommen.
  2. In einer speziellen Zentrifuge (Fa. Hettich) wird das Blutplasma vom Rest des Blutes getrennt.  Hierbei werden die  enthaltenen Blutplättchen konzentriert.
  3. Dem Plasma werden keine Zusätze beigemischt. Das aufbereitete Plasma wird direkt in die betroffene Körperregion injiziert.

Nach der Behandlung

  • Ihr Fahrtüchtigkeit ist nicht zusätzlich eingeschränkt.
  • Die nächsten 24 Stunden sollten Sie nicht sportlich aktiv sein. Eine normale alltägliche Belastung ist möglich.
  • Gehen Sie aufgrund der Infektionsgefahr nicht am gleichen Tag in die Sauna oder in ein Schwimmbad.
  • Erstreaktionen innerhalb von 24 Stunden sind extrem selten aber möglich. Bei Schwellung oder Überwärmung melden Sie sich bitte in unserer Praxis.
  • Je nach Art und Intensität der Beschwerden sind 3 bis 4 Behandlungen in Intervallen von je ca. 1 Woche nötig.
  • Falls eine akute Verletzung vorliegt, kann die ACP-Therapie in kürzeren Intervallen durchgeführt werden.
  • Die Wirksamkeit spürt man zumeist etwa 1 Woche nach der ersten Behandlung. Die volle Wirksamkeit entfaltet sich einige Tage nach der letztmaligen Behandlung.
  • 6-8 Wochen nach der letzten ACP-Injektion empfehlen und vereinbaren wir eine Verlaufskontrolle.

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

physikalische Therapie

Unter dem Begriff physikalische Therapie fasst man Therapieverfahren zusammen, die auf physikalischen Methoden beruhen (z.B. Wärme, Kälte, Licht oder elektrische Reize). Physikalische Therapie wird als Behandlungsverfahren neben den chirurgischen, medikamentösen, psychotherapeutischen Heilmethoden angewendet.

Die Einsatzgebiete und Therapieziele der physikalischen Therapie sind vielfältig.

Sie wird u.a. eingesetzt zur

  • Schmerzbekämpfung
  • Rehabilitation
  • Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit, Belastbarkeit und Muskelkraft
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Verbesserung der Reaktionsfähigkeit von Muskeln und Nerven
  • Verbesserung der allgemeinen körperlichen Befindlichkeit
  • Unterstützung des Heilungsprozesses bei Verletzungen der Muskulatur
  • Prävention

Die Physikalische Therapie wird oft begleitend zu weiteren physiotherapeutischen Methoden (z.B. Massagen, Krankengymnastik) angewendet. Da es sich hierbei um vorwiegend passive Anwendungen handelt, sind sie besonders bei älteren Menschen ein zentraler Bestandteil der therapeutischen Maßnahmen.


  1. Thermomechanische Mobilisierung (Extensionsbehandlung und Mikrowelle)

Bei dieser Form der physikalischen Therapie liegt der Patient auf einer Liege und es kommen mechanische und elektromagnetisch Verfahren zum Einsatz. Durch Zug am Ober- bzw. Unterkörper werden die Wirbelsäule und hier v.a. die Bandscheiben entlastet. An der Liege ist eine Mikrowellenanlage angebracht. Diese sendet langwellige elektromagnetische Strahlen aus und sorgt in der betroffenen Region für einen thermischen Reiz (Wärmebehandlung). Die Durchblutung wird verbessert und der Heilungsprozess angeregt. Durch die Kombination von Entlastung und Wärme verspüren die Patienten eine angenehme Linderung der Beschwerden.

Anwendungsgebiete: Verspannungen der Muskulatur sowie akute und chronische Schmerzen v.a. der Wirbelsäule

Kontraindiktation für die Mikrowellenbehandlung: Metallimplantate, Herzschrittmacher und Defibrillatoren, Schwangerschaft, akute Entzündungen, Tumore


  1. Interferenzstrom

Fester Bestandteil der physikalischen Therapie ist die Strombehandlung. Hierbei werden Elektroden auf die Haut der betroffenen Region geklebt und elektromagnetische Ströme lokal eingeleitet. Eine Form der Reizstromtherapie ist die Behandlung mit Interferenzstrom. Durch die Überlagerung der mittelfrequenten Wellen gelingt im Vergleich zu anderen elektrischen Verfahren eine höhere Eindringtiefe und damit ein besserer Effekt. Es kommt zu einer Entspannung der Muskulatur und einer verbesserten Durchblutung. Dadurch können Schmerzen gelindert und die Heilung gefördert werden.

Anwendungsgebiete: Akute und chronische Schmerzen der Wirbelsäule und großer Gelenke, Verspannungen der Muskulatur

Kontraindikationen: Metallimplantate, Herzschrittmacher und Defibrillatoren, Schwangerschaft, akute Entzündungen oder Tumore


  1. TENS (Transkutane Elektrostimulation)

Eine andere Form der Reizstromtherapie ist die Anwendung der TENS-Behandlung. Über Klebeelektroden auf der Haut werden niedrigfrequente, elektrische Impulse eingeleitet und sorgen in der Region für eine Muskelentspannung und Schmerzblockade. Die Eindringtiefe ist hierbei nicht so hoch wie beim Interferenzstrom.

Der Vorteil: Die Behandlung mit dem mobilen Gerät kann selbstständig zu Hause erfolgen und wird als Leistung finanziell von den Krankenkassen getragen.

Anwendungsgebiete: Akute und chronische Schmerzen der Wirbelsäule und großer Gelenke
(z.B. Kniegelenksarthrose), Verspannungen der Muskulatur

Kontraindikationen: Metallimplantate, Herzschrittmacher und Defibrillatoren, Schwangerschaft, akute Entzündungen, Tumore

Bei Fragen zu diesem oder einem anderen Thema sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

Volldigitale Röntgendiagnostik

Digitale Röntgendiagnostik bei Beschwerden des Bewegungsapparates, ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil, in unserem modernen orthopädisch-unfallchirurgischen Zentrum.

In vielen Fällen kann durch ein ausführliches Gespräch sowie durch die anschließende körperliche Untersuchung allein noch keine sichere endgültige Diagnose gestellt werden. Zur Sicherung der Diagnose und zur anschliessenden Therapieplanung  haben wir an beiden OZR – Standorten die Möglichkeit, unsere Patienten mit Hilfe hochauflösender digitaler Röntgentechnik auf schonendste Art und Weise näher zu untersuchen.

Es handelt sich hierbei um ein bildgebendes Verfahren, bei dem im Gegensatz zum konventionellen Röntgenfilm ein spezieller digitaler Detektor belichtet wird. Die Digitaltechnik bietet uns zahlreiche Vorteile:

  • Ein grosser Vorteil der digitalen Röntgentechnik ist die deutlich reduzierte Strahlenbelastung gegenüber der klassischen Analogtechnik, was v.a. für Kinder und heranwachsende Patienten von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit ist. Dies liegt an der wesentlich höheren Empfindlichkeit der digitalen Speicherfolie gegenüber dem konventionellen Röntgenfilm.
  • Digitale Röntgenbilder weisen gegenüber konventionellen Bildern gerade bei Knochenstrukturen eine höhere Bildqualität auf . Die digitalen Bilder stehen direkt nach der Aufnahme zur Auswertung bereit und können am Diagnostik Bildschirm begutachtet und Ihnen mögliche Veränderungen / Verletzungen gezeigt werden.
  • Die digitalen Bilder können einfach an Patienten, Mit- und Nachbehandler (unter Einhaltung des Datenschutzes) weitergegeben werden, damit gehören umständliche und qualitativ schlechte Kopien der Vergangenheit an.

Dennoch sollte auch digitale Röntgensysteme mit Bedacht eingesetzt werden und nur dann zur Anwendung kommen, wenn andere diagnostische Methoden kein abschließendes Untersuchungsergebnis liefern.

Sonographie

Die Sonografie ist ein bildgebendes Verfahren zur  Darstellung von Weichteilgewebe wie z. B. Muskeln, Bändern, Sehnen, Schleimbeuteln, Unterhautfettgewebe und Gelenken auf der Basis modernster Ultraschalltechnik.Besonders strukturelle Veränderungen können hiermit schnell, schmerz- und vor allem strahlungsfrei dargestellt werden. Ein weiterer grosser Vorteil der Ultraschalluntersuchung ist die dynamische Untersuchung von Gelenken in Echtzeit.Wir können mit diesem Verfahren Schädigungen oder Verletzungen am Bewegungsapparat schnell und sicher diagnostizieren, die auf einem Röntgenbild weder sichtbar noch darstellbar sind.

Wir nutzen unsere hochauflösenden Ultraschallgeräte, die dem modernsten Stand der Technik entsprechend, u.a. für gezielte Injektionen oder Punktionen von Gelenken, Sehnen und Muskeln.

Nach heutigem Kenntnisstand ist dieses schonende und nebenwirkungsfreie Verfahren auch bei Schwangeren und Kindern sicher anwendbar.

Eine weitere Domäne des Ultraschalls ist die Untersuchung der Säuglingshüfte zum Ausschluss einer Hüftreifestörung. 

Sonographie der Säuglingshüfte (U3)

Die Untersuchung ist ein fester Bestandteil der U3-Untersuchung (4.-6. Lebenswoche) des Neugeborenen.
Bei Neugeborenen und Säuglingen kann mit Hilfe der Sonographie eine Hüftreifungsverzögerung oder eine angeborene Hüftgelenkdeformierung nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden. Die Sonographie ist für die Säuglingshüfte deshalb so gut geeignet, weil keine Strahlenbelastung auftritt und auch knorpelige Strukturen gut dargestellt werden können.

Das Skelettsystem des Säuglings ist nur teilweise knöchern und an vielen Stellen noch knorpelig ausgebildet. Eine Aussage darüber, ob die Formierung der Hüftgelenkspfanne und Überdachung des Hüftkopfes korrekt oder nicht ausreichend sind, ist zu diesem frühen Zeitpunkt mit Hilfe eines Röntgenbildes praktisch nicht oder nur bedingt möglich.
Die Sonographie stellt hier den Gold-Standard dar. 

Wir führen diese Untersuchung an unseren beiden OZR – Standorten durch.

Knochendichtemessung

Unsere Patienten haben die Möglichkeit, wenn notwendig, durch uns in das Orthopädie Netzwerk Rostock zur Knochendichtemessung (DXA) überweisen zu werden. Die anschliessende Befundauswertung und eine ggf. daraus resultierende Therapiebedürftigkeit erfolgt in unserer Praxis.

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

Stoßwellentherapie (ESWT)

  • radiale Stosswelle
  • fokussierte Stoßwelle

Die Vorteile der Stosswellentherapie liegen unter anderem in der Schmerzlinderung, der Förderung der Durchblutung und der Beschleunigung des Heilungsprozesses. Sie kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden eingesetzt werden und ist eine Alternative zu invasiven Behandlungsmethoden.

Die Stosswellentherapie kann bei verschiedenen Erkrankungen wie Fersensporn, Tennisellenbogen, Schulterschmerzen oder Muskelverspannungen eingesetzt werden.

Wir beraten sie vor Beginn der Behandlung, um die für Sie individuell beste Therapieform zu wählen.

Die Stosswellentherapie eine effektive und nebenwirkungsarme Behandlungsmethode, die vielen Patienten zu einer Verbesserung ihrer Beschwerden verhelfen konnte und kann.


  • radiale ESWT
    Bei der radialen Stosswellentherapie breiten sich die Stosswellen in Form einer Kugelwelle aus und wirkt dabei auf einen grösseren oberflächlichen Behandlungsbereich. Dies führt zu einer Verteilung der Energie über die behandelte Fläche.Die radialen Stoßwellen breitet sich gleichmässig im Gewebe aus und sind weniger intensiv. Sie werden häufig zur Behandlung von oberflächennahen Geweben wie Sehnen und Muskeln eingesetzt.

  • fokussierte ESWT
    Bei der fokussierten Stosswellentherapie werden die Stosswellen in einem kleinen Bereich gebündelt, was zu einer höheren Energiedichte in diesem spezifischen Punkt führt. Dadurch kann die Energie gezielt auf tiefere oder präzisere Behandlungsstellen konzentriert werden und sind dadurch intensiver. Sie werden oft bei tiefer liegenden Indikationen oder Kalkablagerungen verwendet.

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

EMTT – Extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie

Die EMTT kann heilungsfördernde Hilfestellung bieten und den Bedarf an Medikamenten nachhaltig reduzieren, es ist eine Therapie ohne Tabletten und Spritzen bei Gelenk-,Muskel-,Sehnen- und Rückenschmerzen

Rückenschmerzen, Knie- und Hüftschmerzen, Tennisarm, Schulterschmerz oder Sportverletzung: Wenn Sie an einer Erkrankung des Bewegungsapparates leiden, geht es Ihnen wie vielen Menschen. Immerhin sind die Erkrankungen des aktiven und passiven Bewegungsapparats „auch muskuloskelettale Erkrankungen genannt“  weltweit die häufigste Ursache von (chronischen) Schmerzen. Dazu zählen auch Verspannungen, Rückenschmerzen, Arthrose, Gelenkschmerzen oder auch typische Sportverletzungen wie z.B. Überlastungen und Entzündungen an Muskeln und Sehnen.

Die EMTT ist ein nicht-invasives Verfahren, das speziell für die Behandlung dieser Erkrankungen entwickelt wurde. Sie unterscheidet sich von anderen Formen der Magnetfeldtherapie durch die höhere Schwingungsfrequenz und Magnetfeldstärke – auch effektive Transduktionsleistung genannt. Man nimmt an, dass diese Eigenschaften die Heilungsprozesse im Körper verstärken können.

Wie funktioniert die EMTT-Behandlung konkret?

Die EMTT ist eine weitgehend risiko- und nebenwirkungsfreie Methode. Für Sie als Patient ist die Therapie äusserst komfortabel: Die Therapieschlaufe wird auf die Schmerzzone positioniert, ohne dass Sie dabei die Bekleidung ablegen müssen – ein direkter Hautkontakt ist nicht nötig.

Anschliessend werden die hochenergetischen Magnetimpulse auf den Körper übertragen, wo sie ihre Wirkung entfalten. Eine Behandlung dauert zwischen 5 und 20 Minuten und wird je nach Schweregrad und Ansprechen auf die Therapie in 6 – 8 Sitzungen durchgeführt.

Durch die EMTT-Behandlung können chemische Reaktionen in krankhaft veränderten Zellen positiv beeinflusst werden. Der Zellstoffwechsel kann reaktiviert und die physiologischen Vorgänge können normalisiert werden.

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

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Kinesio-Tape / K-Tape

Das Kinesiotape ermöglicht einen vielfältigen Einsatz und wird seit vielen Jahren nicht nur von Spitzensportlern verwendet. Es wird auch in unserer Praxis eingesetzt und ergänzt dabei anderen Behandlungsmethoden wie z.B. die Krankengymnastik oder die manuelle Therapie.

Die Philosophie hinter dem Kinesiotaping ist einfach: Durch das anhaftende Kinesio-Tape wird die oberste Hautschicht an der betroffenen Stelle leicht angehoben. Die daraus folgende Druckentlastung stimuliert die Lymph- und Blutzirkulation im darunter liegenden Gewebe, verbessert den Blutfluss und die gesamte verletzte Körperregion wird besser mit Blut versorgt. Gleichzeitig mindert die Reizung von Schmerzrezeptoren in der Haut die Beschwerden.

Das Kinesio-Tape ist im Gegensatz zum herkömmlichen Tape elastisch und schränkt den Patienten in seiner Bewegung nicht ein. Es ist auf Baumwollbasis mit einer Acrylbeschichtung gefertigt und beeinhaltet keine Arzneistoffe. Seine Wirkung beruht einzig auf der Anlegetechnik und ist somit sehr schonend.

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

Quellgastherapie (CO2 Injektionen)

Diese Therapie ist ein natürliches Heilverfahren zur Behandlung vom Schmerzen, und Gelenkbeschwerden.
Das Quellgas (CO2) wird unter die Haut (subkutan) injiziert.
Da es sich bei Quellgas um einen natürlichen, körpereigenen Stoff handelt, ist mit schweren Komplikationen, wie z. B. Allergien o. ä. nicht zu rechnen. Dadurch eignet sich diese Therapieform auch für ältere Menschen und Patienten mit Medikamentenallergien zur Schmerzbehandlung.

In unserer Praxis hat sich die Quellgastherapie bei folgenden Krankheitsbildern bewährt:

  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen mit Muskelverspannung
  • Bewegungsstörungen im Schulter-Nacken-Bereich
  • Migräne
  • Behandlung von Achillessehnenbeschwerden

Bei Fragen sprechen Sie uns oder unser Team gern an.

u.a. für Arthrosetherapie der kleinen Gelenke (Finger, Zehen, Schultereckgelenk)

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Ambulante unfallchirurgische Notfallversorgung und postoperative Kontrolle

Durch einen Unfall kann es zu schmerzhaften Verletzungen kommen.

Nach einer gründlichen Anamnese und Untersuchung lassen sich mit der Röntgendiagnostik Knochenbrüche erkennen bzw. ausschließen. Für die erweiterte Darstellung stehen in unserer Praxis die Sonografie und eine eigene, strahlenreduzierte 3D-Schnittbildgebung (siehe DVT) zur Verfügung.

Bei einer oberflächlichen Wunde erfolgt die sterile Wundversorgung. Falls ein Knochenbruch vorliegt, kann anhand der Schwere und der Lokalisation eine Ruhigstellung in einem Gips oder einer Schiene notwendig sein. Hierfür eignet sich ein leichter und moderner Kunststoffgips (Cast).

Bei operationspflichtigen Brüchen beraten wir Sie gern und übernehmen auch die Kontrolle nach einer unfallchirurgischen Operation.

Gelenkerhaltende Operationen & Arthroskopie

Moderne Orthopädie – schonend, präzise, individuell

Unser Schwerpunkt liegt auf gelenkerhaltenden, minimal-invasiven Operationen. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, Funktion wiederherzustellen und einen künstlichen Gelenkersatz möglichst lange zu vermeiden.


Arthroskopie – Schlüssellochchirurgie für große Gelenke

Die Arthroskopie („Gelenkspiegelung“) ist ein besonders schonendes Operationsverfahren. Über kleinste Hautschnitte wird eine Kamera in das Gelenk eingeführt. So können Schäden exakt beurteilt und gezielt behandelt werden.

Ihre Vorteile

  • Minimal-invasiv – kleine Schnitte, geringe Gewebebelastung
  • Schnellere Erholung – kürzere Rehabilitationszeit
  • Hohe Präzision – direkte Sicht im Gelenk
  • Ambulant oder kurzstationär möglich

Unsere operativen Schwerpunkte

Kniegelenk

Beweglichkeit erhalten – Stabilität zurückgewinnen

  • Meniskuserhaltende Operationen (Naht oder Teilresektion)
  • Knorpelchirurgie (Glättung, Mikrofrakturierung, Membran-Augmentation)
  • Kreuzbandrekonstruktion (vorderes Kreuzband)
  • Behandlung von Kniescheibeninstabilitäten (MPFL-Rekonstruktion, Achskorrektur)
  • Umstellungsosteotomien bei X- oder O-Beinen
  • Gelenkersatz erst wenn notwendig (Teil- oder Vollendoprothese)

Schulter

Stabilität, Kraft und Beweglichkeit

  • Arthroskopische Rekonstruktion der Rotatorenmanschette
  • Impingement-Operation (subakromiale Dekompression)
  • Schulterstabilisierung bei Luxationen (Labrum- und Kapselnaht)
  • Behandlung der Bizepssehne (Tenodese / Tenotomie)
  • Entfernung von Kalkablagerungen oder Schleimbeuteln
  • Gelenkersatz nur bei nicht mehr rekonstruierbaren Schäden

Hüftgelenk

Gelenkerhalt vor Gelenkersatz

  • Arthroskopische Labrumchirurgie
  • Therapie des femoroacetabulären Impingements (FAI)
  • Knorpelchirurgie (Glättung, Mikrofrakturierung)
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • Hüftendoprothese nur bei fortgeschrittener Arthrose

Oberes Sprunggelenk

Stabilität und Belastbarkeit im Alltag & Sport

  • Arthroskopische Entfernung freier Gelenkkörper
  • Knorpelchirurgie (Glättung, Mikrofrakturierung, matrix-augmentierte Techniken)
  • Bandrekonstruktionen bei chronischer Instabilität
  • Impingement-Operationen

Nach der Operation

Die Nachbehandlung wird individuell auf den Eingriff abgestimmt.

In vielen Fällen ist eine frühe Mobilisation möglich – häufig unterstützt durch gezielte Physiotherapie und Einsatz von Hilfsmitteln (CPM-Schiene, Orthesen, EMS).

Gegebenenfalls zusätzliche Applikation supportiver Substanzen wie Chondroprotektiva (PRP, Hyaluronsäure)


Unser Ziel:

✔ schnelle Wiederherstellung der Gelenkfunktion

✔ nachhaltige Schmerzreduktion

✔ langfristiger Gelenkerhalt


Für Anfragen zur operativen Versorgung wenden Sie sich an uns unter: op@orthozentrum-rostock.de

Impfungen

Impfungen dienen der Stärkung der körpereigenen Abwehr. Sie können schwere oder sogar lebensbedrohliche Krankheitsverläufe verhindern. Hierfür werden dem Menschen abgeschwächte oder tote Krankheitserreger verabreicht, die zu einer Immunreaktion im Körper führen. Durch diesen Prozess kann der Organismus beim nächsten Kontakt mit dem Erreger schneller und wirkungsvoller reagieren. In der Regel erfolgt die Impfung beim Erwachsenen über eine Injektion in den Oberarm.

Die Grippeschutz- und die Tetanusschutzimpfung erfolgen in unserer Praxis nach den Empfehlungen der STIKO.